HubSpot-Cookie-Banner: einrichten und wissen, was es nicht blockiert

Wann das Banner von HubSpot reicht, wann Sie ein Consent-Tool brauchen, der neue Editor Schritt für Schritt und was eine Ablehnung in Ihren Berichten ändert.

Aktualisiert am · 12 MinutenVon Matthew Labrooy, Geschäftsführer

Eine Website der Example GmbH mit Cookie-Banner und den Buttons Akzeptieren und Ablehnen, dahinter ein eingebettetes Video, das schon als geladen markiert ist. Daneben zwei Listen: Tracking-Cookies, Analytics und ein Werbepixel warten auf das Banner; ein Tag im Header, ein eingebettetes Video und ein Heatmap-Skript laufen trotzdem.
Kurz gesagt

Das Cookie-Banner von HubSpot (in den HubSpot-Einstellungen „Einwilligungsbanner“ genannt) steuert die eigenen Tracking-Cookies von HubSpot, dazu Google Analytics, Google Tag Manager und Werbepixel, wenn Sie diese über HubSpot verbinden. Alles, was Sie selbst in den Code Ihrer Website einfügen, blockiert das Banner nicht, etwa ein LinkedIn-Tag, Hotjar oder ein eingebettetes YouTube-Video.

Für eine Website, die auf HubSpot läuft und nur die Integrationen von HubSpot nutzt, reicht das HubSpot-Banner. Eine WordPress-Website mit einem Dutzend Skripten braucht ein Consent-Tool, das die Entscheidung des Besuchers an HubSpot weitergibt. Welchen Bannertyp und welche Texte Ihre Website braucht, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter.

Wo
Einstellungen > Datenschutz und Einwilligung > Cookies, eigene Banner für jede Domain
Abo
Das Banner in jedem Abo, auch im kostenlosen. Der Stil-Editor ab Marketing Hub oder Content Hub Starter
Version
Jeder Account wechselt in den neuen Editor (v2); die automatische Umstellung begann am 11. Mai 2026
Blockiert
Tracking-Cookies von HubSpot sowie Google- und Werbe-Tags, die über HubSpot verbunden sind. Keine Skripte, die Sie von Hand eingebaut haben
Bei Ablehnung
Formulare funktionieren weiter. Der Kontakt kommt ohne Seitenaufrufe an, oft als „Direkter Traffic“

Was das HubSpot-Cookie-Banner blockiert und was nicht

Mit einem Opt-in-Banner wartet HubSpot die Entscheidung des Besuchers ab, bevor es seine Tracking-Cookies setzt. Für alles andere kommt es darauf an, wie ein Tool auf die Seite gekommen ist.

Auf Ihrer SeiteVor der EinwilligungWas darüber entscheidet
Tracking-Cookies von HubSpot (__hstc, hubspotutk, __hssc)Nicht gesetztDas Banner
Notwendige Cookies (die Cookie-Entscheidung selbst, Schutz vor Bots)GesetztImmer aktiv, sie brauchen keine Einwilligung
Google Analytics 4 oder Tag Manager, in den Integrationen von HubSpot verbundenZurückgehalten, oder Pings ohne Cookies mit Consent ModeDas Banner
Google Analytics oder Tag Manager als Code im HeaderLäuftSie, mit eigenem Einwilligungscode
Werbepixel aus dem Anzeigen-Tool von HubSpot (Meta, LinkedIn, Google)Keine Cookies bis zum Opt-inDas Banner. Ein Pixel pro Netzwerk über HubSpot
Werbepixel im Google Tag ManagerLaufen, außer GTM prüft die EinwilligungIhr Tag-Manager-Setup
HubSpot-FormulareWerden angezeigt und gesendetImmer. Der Kontakt wird angelegt, ohne Seitenaufrufe
HubSpot-ChatWird angezeigtEine eigene Einstellung im Chatflow, „Einwilligung zum Sammeln von Chat-Cookies“
Eingebettete YouTube- oder Vimeo-Videos, Karten, Heatmaps, Chats anderer AnbieterLaufenNichts in HubSpot. Binden Sie sie in den Consent-Listener ein oder nutzen Sie ein Consent-Tool

Prüfen Sie das selbst in einem privaten Browserfenster. Öffnen Sie Ihre Website, klicken Sie nicht auf das Banner und sehen Sie sich die Cookies in den Entwicklertools des Browsers an. Jedes nicht notwendige Cookie, das Sie dort sehen, wurde ohne Einwilligung gesetzt.

HubSpot-Cookie-Banner einrichten, Schritt für Schritt

Diese Schritte gelten für den neuen Editor (v2). Steht oben im Tab Cookies der Button „Manuell wechseln“, läuft Ihr Account noch mit dem alten Editor; wechseln Sie zuerst und weisen Sie jede alte Richtlinie ihrer Domain zu. Sie brauchen die Berechtigung, Website-Einstellungen zu bearbeiten.

  1. Schritt 01

    Die Banner Ihrer Domain öffnen

    Gehen Sie zu Einstellungen > Datenschutz und Einwilligung > Cookies. Domains, die auf HubSpot laufen, erscheinen von selbst. Für eine Website außerhalb von HubSpot klicken Sie auf „Externe Domain hinzufügen“; HubSpot prüft, ob dort sein Tracking-Code läuft. www.beispiel.com und beispiel.com zählen als zwei Domains, tragen Sie also die ein, unter der Ihre Website wirklich lädt.
    HubSpot, Externe Domain hinzufügen: Hinweis, dass www.beispiel.com und beispiel.com als separate Domains gelten, Feld Domain oder Subdomain mit www.example.com
    Eine externe Domain hinzufügen. HubSpot prüft den Tracking-Code auf der Startseite, bevor es die Domain annimmt.
  2. Schritt 02

    Das Banner benennen und festlegen, wo es erscheint

    Geben Sie einen internen Namen ein. Bleibt der URL-Pfad leer, gilt das Banner für die ganze Domain; für ein Unterverzeichnis tragen Sie es ein, etwa de. Wählen Sie die Länder; ohne Auswahl sieht jeder Besucher das Banner. HubSpot liest das Land aus der IP-Adresse des Besuchers, ein VPN kann das Banner also abschalten.
    HubSpot, Konfiguration des Einwilligungsbanners: interner Name Opt-in nach Kategorie, URL-Pfad leer, keine Länder ausgewählt, Global Privacy Control eingeschaltet
    Die Konfiguration. Mit Global Privacy Control beachtet das Banner das Browsersignal von Besuchern, die Tracking generell abgelehnt haben.
    Länderliste in HubSpot: die Gruppe European Union mit Portugal, Österreich, Rumänien und Belgien
    Die Länderliste beginnt mit der Gruppe „European Union“. Die Schweiz gehört nicht dazu und muss einzeln ausgewählt werden.
  3. Schritt 03

    Die erweiterten Schalter ausgeschaltet lassen

    „Cookies deaktivieren?“ und „Alle Cookies zulassen?“ blenden das Banner auf den gewählten Seiten und in den gewählten Ländern aus. Nutzen Sie sie nur für eine bewusste Ausnahme, etwa gar kein Tracking in einem Mitgliederbereich.
    HubSpot, Erweiterte Cookie-Banner-Einstellungen: Schalter Cookies deaktivieren und Alle Cookies zulassen, beide aus
    Beide Schalter entfernen das Banner dort, wo sie gelten. Besucher können dann nicht wählen.
  4. Schritt 04

    Den Bannertyp wählen

    „Hinweis“ informiert nur, die Cookies laden sofort. „Opt-in“ lädt sie erst nach einer Zustimmung; HubSpot markiert es mit „Vorgeschlagen für: Europa“. „Opt-out“ lädt sie und lässt Besucher ablehnen. Setzen Sie das Häkchen bei „Opt-in nach Kategorie zulassen“, wenn Besucher Analytics, Funktionalität und Werbung einzeln wählen sollen.
    HubSpot, Einen Bannertyp auswählen: Hinweis, Opt-in vorgeschlagen für Europa mit Häkchen bei Opt-in nach Kategorie zulassen, und Opt-out
    Opt-in nach Kategorie: keine Tracking-Cookies von HubSpot, bis der Besucher zustimmt, und eine Wahl je Kategorie.
  5. Schritt 05

    Sprache und Texte festlegen

    Wählen Sie die Standardsprache, und HubSpot füllt seinen Standardtext ein, auch auf Deutsch. Schreiben Sie den Hinweistext so um, dass er Ihre Tools nennt und auf Ihre Datenschutzerklärung verlinkt. Halten Sie die Button-Texte kurz und klar.
    HubSpot, Inhalt für Einwilligungsbanner: Hinweistext, Button-Texte Akzeptieren und Ablehnen und der Text für den Haftungsausschluss
    Die Bannertexte. Der Haftungsausschluss erscheint nur bei Opt-in-Bannern und erklärt, was eine Ablehnung bewirkt.
  6. Schritt 06

    Die Kategorien ausfüllen und „Alle ablehnen“ hinzufügen

    Jede Kategorie bekommt ein Label und eine Beschreibung. Nennen Sie die Tools hinter jeder Kategorie, zum Beispiel „Google Analytics, HubSpot Analytics“. Setzen Sie dann das Häkchen bei „Button zum Ablehnen aller Cookies anzeigen“, damit das Kategorie-Fenster „Alle akzeptieren“ und „Alle ablehnen“ nebeneinander zeigt.
    HubSpot, Kategorie Analytics-Cookies: Label Analytics und die Beschreibung der Kategorie
    Eine Beschreibung je Kategorie. Der Standardtext von HubSpot bleibt allgemein; erst Ihre eigenen Tools machen ihn brauchbar.
    HubSpot, Button-Texte Alle akzeptieren und Einstellungen speichern, Häkchen bei Button zum Ablehnen aller Cookies anzeigen, Button-Text Alle ablehnen
    Das Häkchen fügt neben „Alle akzeptieren“ und „Einstellungen speichern“ einen dritten Button hinzu.
  7. Schritt 07

    Veröffentlichen und ein altes Standard-Banner abschalten

    Klicken Sie auf „Veröffentlichen“. Die Liste zeigt jedes Banner mit seinen URLs, Ländern und dem Schalter „Aktiv“. Haben Sie früher die Datenschutzeinstellungen von HubSpot aktiviert, hat HubSpot bereits ein Standard-Banner mit Opt-in für alle URLs und Länder angelegt. Lassen Sie pro Seite und Land ein Banner aktiv und schalten Sie das andere ab.
    HubSpot, Standard-Einwilligungsbanner: das Banner Opt-in nach Kategorie für alle URLs und alle Länder, Schalter Aktiv eingeschaltet
    Ein aktives Banner für alle URLs und Länder. Zwei Banner auf denselben Seiten und Ländern konkurrieren miteinander.
  8. Schritt 08

    Den Stil an Ihre Website anpassen

    Öffnen Sie den Stil-Editor (Globale Stile). Legen Sie Position, Hintergrund, Schrift und Buttons fest und sehen Sie sich jedes Banner in der Vorschau an. Der Stil gilt für alle Banner der Domain. Geben Sie Akzeptieren und Ablehnen das gleiche Gewicht, damit keiner der beiden wie die Voreinstellung aussieht.
    HubSpot, Globale Stile für das Cookie-Banner: Banner-Vorschau, Banner-Position und Hintergrundstil, daneben die Vorschau des Opt-in-Banners mit Cookie-Einstellungen, Akzeptieren und Ablehnen
    Der Stil-Editor (ab Marketing Hub oder Content Hub Starter). Änderungen gelten für jedes Banner der Domain.
  9. Schritt 09

    Einen Link „Cookie-Einstellungen“ in den Footer setzen

    Kopieren Sie den Code unter „Button für Cookie-Einstellungen“ und setzen Sie ihn in Ihren Footer, auf HubSpot-Seiten wie auf externen Seiten. Der Link öffnet das Banner erneut, damit Besucher ihre Entscheidung ändern können. Nur Opt-in-Banner lassen sich so wieder öffnen; ein Hinweis-Banner nicht.
    HubSpot, Button für Cookie-Einstellungen: Einbettungscode für einen Button, der showBanner aufruft, mit dem Button Kopieren
    Der Einbettungscode. Die meisten Themes haben einen Footer, in den Sie ihn einmal für alle Seiten einfügen.
  10. Schritt 10

    Als Besucher testen

    Öffnen Sie die Website in einem privaten Fenster. Das Banner sollte erscheinen, bevor irgendetwas anderes passiert. Klicken Sie auf „Cookie-Einstellungen“, prüfen Sie die Kategorien, lehnen Sie ab und kontrollieren Sie in den Entwicklertools, dass kein __hstc- und kein hubspotutk-Cookie erscheint. Besucher, die schon vor dem Start des Banners HubSpot-Cookies hatten, sehen es erst, wenn diese ablaufen.
    Ein Opt-in-Cookie-Banner auf einer Demoseite der Example GmbH: Hinweistext, Haftungsausschluss, Cookie-Einstellungen, Akzeptieren und Ablehnen
    Das veröffentlichte Banner auf einer Testseite, mit dem deutschen Standardtext von HubSpot.
    Das Fenster Über Cookies: Notwendig immer aktiv, Analytics und Werbeanzeige ausgeschaltet, Buttons Alle akzeptieren, Alle ablehnen und Einstellungen speichern
    Nach einem Klick auf „Cookie-Einstellungen“: ein Schalter je Kategorie und „Alle ablehnen“ neben „Alle akzeptieren“.

Was sich in Ihren HubSpot-Berichten ändert, wenn Besucher Cookies ablehnen

Ihr Traffic sinkt nicht wegen des Banners. HubSpot zählt Besuche und Seitenaufrufe weiter, anonym. Neu ist, dass sich diese Besuche keiner Person mehr zuordnen lassen.

  • Keine Seitenaufrufe am Kontakt. Ein Besucher, der ablehnt und dann ein Formular ausfüllt, wird zum Kontakt mit null Seitenaufrufen. Der Vertrieb sieht das Formular, nicht die fünf Seiten, die davor gelesen wurden.
  • Quellen wandern zu „Direkter Traffic“. HubSpot nimmt die Originalquelle von der Seite, auf der das Formular gesendet wurde. Kam der Besucher über eine LinkedIn-Anzeige und sendet auf derselben Seite, stehen die UTM-Parameter noch in der Adresse, und die Quelle stimmt. Hat er vorher auf eine andere Seite geklickt, erscheint der Kontakt als direkter Traffic.
  • Google Analytics zeigt weniger Besucher als HubSpot. HubSpot zählt abgelehnte Besuche anonym, Google Analytics ohne Consent Mode zählt sie gar nicht. Legen Sie ein Tool als Quelle für Traffic-Zahlen fest.
  • Lead Scoring nach Seitenaufrufen verliert an Aussagekraft. Punkte für besuchte Seiten erreichen nur Kontakte, die zugestimmt haben. Bauen Sie Ihr Lead Scoring deshalb auch auf Formularangaben und E-Mail-Interaktionen auf.
  1. Schritt 01

    Die Entscheidung eines Kontakts sehen

    Öffnen Sie den Kontakt, gehen Sie zu Aktivitäten und nehmen Sie im Filter „Analytics-Aktivität“ auf. Ein akzeptiertes Banner erscheint als „accepted cookie tracking on“ mit der Seitenadresse.
    HubSpot-Kontakt Max Mustermann: Chronik mit Formulareinsendung, Seitenaufrufen und der Analytics-Aktivität accepted cookie tracking auf der Demoseite
    Ein Besucher, der zugestimmt hat: Seitenaufrufe, Formular und Einwilligung in einer Chronik.
    HubSpot-Kontakt Erika Mustermann: Chronik mit Formulareinsendung und angelegt aus Paid Social von LinkedIn, keine Seitenaufrufe
    Ein Besucher, der abgelehnt hat: das Formular und die Quelle aus den UTM-Parametern, aber keine Seitenaufrufe.
  2. Schritt 02

    Ein Segment nach Einwilligung bauen

    Legen Sie ein Kontaktsegment mit der Eigenschaft „Datenschutzeinwilligung“ und den Werten „Bestätigt“, „Abgelehnt“ oder „Widerrufen“ an. Sind Kategorien aktiv, beziehen sich „Bestätigt“ und „Abgelehnt“ auf die Analytics-Cookies. Die Eigenschaft hält nur die Cookie-Entscheidung; die Erlaubnis, E-Mails zu senden, ist eine eigene Einstellung, die unser Ratgeber zum Double Opt-in behandelt.
    HubSpot-Segmentfilter: Datenschutzeinwilligung, Kontakt hat mit folgendem Wert abgeschlossen, Optionen Bestätigt, Abgelehnt und Widerrufen
    Der Filter für Cookie-Entscheidungen. „Widerrufen“ heißt, der Besucher hat seine Einwilligung später zurückgezogen.
  3. Schritt 03

    Klicks auf das Banner auswerten

    Wählen Sie in einem benutzerdefinierten Bericht (Professional oder Enterprise) „Cookie-Banner“ als Datenquelle. Nutzen Sie dann Klicks oder Aufrufe und Felder wie „analytics category consent“, um den Anteil der Besucher zu sehen, die zustimmen.
    HubSpot-Berichtsdesigner: Datenquellen wählen, die Suche nach Cookie zeigt die Quelle Cookie-Banner unter Marketing
    Die Datenquelle „Cookie-Banner“ steht unter Marketing.
    HubSpot-Bericht Cookie-Banner akzeptiert und abgelehnt: Klicks auf das Cookie-Banner nach analytics category consent, yes 1, no 1
    Klicks auf das Banner nach Analytics-Einwilligung. Der Anteil der Zustimmungen ist der Anteil der Besucher, die Sie verfolgen können.

Häufige Probleme mit dem HubSpot-Cookie-Banner

ProblemÜbliche UrsacheLösung
Das Banner erscheint nichtKein veröffentlichtes Banner für genau diese Domain (mit oder ohne www), der Tracking-Code fehlt, oder ein Theme blendet es per CSS ausSchreibweise der Domain, Tracking-Code und CSS des Themes prüfen. In einem privaten Fenster ohne Werbeblocker testen
Zwei Banner auf derselben SeiteDas HubSpot-Banner und ein Consent-Tool laufen beide, oder das Standard-Banner deckt die WordPress-Hauptwebsite abEin Banner pro Domain. Das HubSpot-Banner auf die HubSpot-Subdomain beschränken
Das Banner kommt auf jeder Seite wiederDer Browser oder eine Erweiterung löscht Cookies, die Entscheidung geht verlorenAuf Ihrer Seite nichts zu tun, wenn es nur in diesem Browser passiert
Das Banner erscheint in einer eingebetteten SeiteDie eingebettete Seite trägt ebenfalls den Tracking-CodeDas Banner auf die richtigen Pfade beschränken oder den Tracking-Code aus der eingebetteten Seite entfernen
Cookies laden, bevor jemand klicktDer Bannertyp ist „Hinweis“, oder die Skripte wurden von Hand eingefügtAuf Opt-in umstellen und eingefügte Skripte in den Consent-Listener einbinden
Altes eigenes CSS greift nicht mehrDer Wechsel zu v2 hat das HTML des Banners geändert; Selektoren wie #hs-eu-cookie-confirmation passen nicht mehrDen Stil-Editor statt eigenem CSS nutzen
Der Link „Cookie-Einstellungen“ tut nichtsDas Banner ist ein Hinweis-BannerNur Opt-in-Banner lassen sich wieder öffnen

Cookie-Banner-Einstellungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz

HubSpot liefert die Einstellungen. Welche davon Ihre Website braucht, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter oder Anwalt. Nach diesen Einstellungen fragen sie meist.

  • Deutsche Texte. Wählen Sie Deutsch als Standardsprache, und HubSpot füllt seine deutschen Standardtexte ein. Für eine Website auf Deutsch und Englisch legen Sie ein Banner je Sprachpfad an, zum Beispiel de und en.
  • Länder. Die Gruppe „European Union“ deckt Deutschland und Österreich ab. Die Schweiz, Liechtenstein und das Vereinigte Königreich liegen außerhalb und brauchen eine eigene Auswahl. Oder Sie lassen die Länder leer, dann sieht jeder Besucher das Banner.
  • Ablehnen so leicht wie Akzeptieren. Der Button zum Ablehnen aller Cookies setzt „Alle ablehnen“ neben „Alle akzeptieren“, und im Stil-Editor bekommen beide Buttons dasselbe Aussehen.
  • Die Datenschutzerklärung. Nennen Sie dort jedes Tool und jedes Cookie, das das Banner abdeckt, und verlinken Sie sie im Bannertext. Die Liste der Cookies, die HubSpot setzt, deckt den HubSpot-Teil ab.
  • Hosting und Auftragsverarbeitung. Wo HubSpot die Daten speichert und wie Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag annehmen, ist eine eigene Frage; unser Ratgeber zum EU-Rechenzentrum von HubSpot behandelt sie.

So richten wir die Cookie-Einwilligung in HubSpot ein

Die meisten Einwilligungsprobleme, die wir sehen, kommen von Tags, die niemand aufgelistet hat. Wir beginnen deshalb mit einer Liste dessen, was auf der Website lädt, und öffnen erst danach den Banner-Editor.

  1. Schritt 01

    Auflisten, was lädt

    Wir öffnen jede Vorlage der Website in einem frischen Browser und notieren jedes Skript und jedes Cookie, samt der Stelle, an der es eingebaut wurde: HubSpot-Integration, Header-Code, Tag Manager oder ein Modul.
  2. Schritt 02

    Das Banner festlegen

    Aus dieser Liste folgt je Domain das HubSpot-Banner oder ein Consent-Tool. Ihr Datenschutzbeauftragter gibt Typ und Texte frei.
  3. Schritt 03

    Die Tags anbinden

    Die Google-Integrationen von HubSpot, der Consent-Listener für eingefügte Tags oder das Blockieren im Consent-Tool. Google Consent Mode, wo Anzeigen laufen.
  4. Schritt 04

    Das Reporting reparieren

    Ein Segment und ein Bericht zur Einwilligung, Quellen gegen die Formularseiten geprüft und ein Lead Scoring, das sich nicht allein auf Seitenaufrufe stützt.
  5. Schritt 05

    Zweimal im Jahr prüfen

    Mit jeder Kampagne kommen neue Tools dazu. Ein Test im privaten Fenster und ein Blick in den Banner-Bericht alle sechs Monate finden sie. Derselbe Test gehört zu den Prüfungen in unserem HubSpot-Audit.

Häufige Fragen

Ist das Cookie-Banner von HubSpot kostenlos?

Ja. Das Cookie-Banner von HubSpot funktioniert in jedem HubSpot-Abo, auch im kostenlosen. Farben, Position und Buttons im Stil-Editor zu ändern, setzt Marketing Hub oder Content Hub ab Starter voraus.

Blockiert das HubSpot-Cookie-Banner Google Analytics?

Nur wenn Google Analytics oder der Tag Manager in den Integrationseinstellungen von HubSpot verbunden ist. Dann hält HubSpot Google bis zur Einwilligung zurück und gibt die Entscheidung über den Consent Mode an Google weiter. Code, den Sie selbst in den Header eingefügt haben, läuft trotzdem.

Blockiert das HubSpot-Cookie-Banner Skripte, die ich selbst eingebunden habe?

Nein. Das Cookie-Banner von HubSpot hält nur die eigenen Cookies von HubSpot und die über HubSpot verbundenen Google- und Werbe-Tags zurück. Ein LinkedIn-Tag, Hotjar oder ein YouTube-Video im Code Ihrer Website läuft vor der Einwilligung, außer ein Entwickler bindet es in den Consent-Listener von HubSpot ein oder ein Consent-Tool blockiert es.

Ist eine Website mit dem HubSpot-Cookie-Banner DSGVO-konform?

Nicht allein durch das Banner. Das Cookie-Banner von HubSpot deckt nur ab, was HubSpot lädt; von Hand eingefügte Tags brauchen eine eigene Lösung für die Einwilligung. Ob Bannertyp, Texte und Tools der DSGVO und dem jeweiligen Landesrecht genügen, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter oder Anwalt.

Unterstützt das HubSpot-Cookie-Banner Google Consent Mode v2?

Ja, auf Seiten, die HubSpot hostet. Google Analytics 4, in den Integrationen von HubSpot verbunden, erhält den erweiterten Consent Mode, Google Tag Manager den einfachen, beide mit einem Opt-in-Banner für Besucher aus EU, EWR und Vereinigtem Königreich. Auf anderen Websites oder mit von Hand eingefügtem Google-Code richtet ein Entwickler den Consent Mode ein.

Funktionieren HubSpot-Formulare, wenn ein Besucher Cookies ablehnt?

Ja. Das Formular erscheint, und der Kontakt wird angelegt. HubSpot kann nur die früheren Seitenaufrufe des Besuchers nicht mit dem Kontakt verknüpfen, und die Quelle erscheint womöglich als direkter Traffic.

Warum ist mein Traffic nach dem Einbau des HubSpot-Cookie-Banners gesunken?

In HubSpot sinkt er nicht. HubSpot zählt abgelehnte Besuche weiter, anonym. Was sich ändert, ist die Zuordnung: Abgelehnte Besuche lassen sich keinem Kontakt zuordnen, und manche Quellen wandern zu direktem Traffic. Google Analytics ohne Consent Mode zählt tatsächlich weniger Besucher.

Wie lange speichert HubSpot die Cookie-Entscheidung eines Besuchers?

Sechs Monate. HubSpot speichert die Entscheidung in den Cookies __hs_opt_out und __hs_cookie_cat_pref, die nach sechs Monaten ablaufen; danach erscheint das Banner wieder. Besucher, die ihre Cookies löschen, sehen es früher.

Kann ich Cookiebot oder Usercentrics statt des HubSpot-Banners nutzen?

Ja. Schalten Sie das HubSpot-Banner für diese Domain ab und geben Sie die Entscheidung des Besuchers über die Consent-API an HubSpot weiter, oder nutzen Sie die Cookiebot-App aus dem HubSpot Marketplace. Lassen Sie nie beide Banner laufen.

Warum wird mein HubSpot-Cookie-Banner nicht angezeigt?

Meist ist das Banner nicht für genau diese Domain veröffentlicht (mit oder ohne www), der Tracking-Code fehlt, oder das CSS der Website blendet es aus. Außerdem sehen Sie es nicht mehr, sobald Sie einmal geklickt haben; testen Sie in einem privaten Fenster.

Was passiert mit dem alten HubSpot-Cookie-Banner?

HubSpot stellt jeden Account vom alten Editor (v1) auf den neuen (v2) um. Die automatische Umstellung begann am 11. Mai 2026 und läuft in Etappen. Eigenes CSS, das für das alte Banner geschrieben wurde, funktioniert danach womöglich nicht mehr.

Wo sehe ich in HubSpot, wer Cookies akzeptiert oder abgelehnt hat?

In der Chronik des Kontakts unter „Analytics-Aktivität“, in Segmenten mit der Eigenschaft „Datenschutzeinwilligung“ und in benutzerdefinierten Berichten mit der Datenquelle „Cookie-Banner“.

Wissen, was Ihre Website trackt, bevor jemand zustimmt

Wir prüfen Tags, Banner und Einwilligungsberichte live, auf Ihrer Website und in Ihrem HubSpot. Die Ergebnisse behalten Sie, ob wir zusammenarbeiten oder nicht.